Ferienprogramm im Mehrgenerationenhaus Mosbach

Verrückte Modenschau im Mehrgenerationenhaus sorgt für Stimmung.

Als der rote Teppich ausgerollt, die Strahler in die richtige Position gebracht wurden konnte es endlich losgehen.
Es starteten 13 Mädchen und 2 Jungs um die verrückteste Modenschau vor zustellen. Die Models führten tragbare, funktionelle, spektakuläre und einmalige Looks vor.Modeschau

Die Kollektionen zeigten deutliche Einflüsse in orientalische Mode, verhüllt mit Schleier und modern interpretierten Kopftüchern präsentierten die Models lange Gewänder und Umhänge.

Jedes einzelne Model bezauberte durch stimmiges Gesamtbild, von Kopf bis Fuß. Für die Kollektion kam sowohl Altes wie Neues zum Einsatz- daraus entstand Einzigartiges. Mit ihrer außergewöhnlichen Mode haben die Models nicht nur zahlreiche Gäste begeistert- sie haben auch allesamt bewiesen, wie viel kreatives Potenzial in unserem Model- Nachwuchs steckt. Mit ihrer verrückten Modenschau sind sie ihrem Traumberuf jetzt ein Stück näher gekommen.

Mode

Das freundliche Team vom Mehrgenerationenhaus und Tagesmütterverein stand den jungen Talenten tatkräftig zur Seite und versorgten sie mit erfrischenden Getränken und kleinen selbstgebackenen Snacks. Für die Kinder und die Mitarbeiter des Mehrgenerationenhaus und Tagesmüttervereins war die Modenschau ein tolles Erlebnis.

 

 

 

 

 

 

Kochen macht Spaß - wir kochen ein leckeres Menü

Im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Mosbach konnten sich interessierte Kinder für den ersten Teil des Ferienprogramms im Mehrgenerationenhaus. anmelden auf dem Programm stand Kochen.

Frische Kräuter-pikantes Hähnchengeschnetzeltes in Sahnesoße- leckere Fruchtspieße- mit diesem Menu bekochten sich die Kinder, die am Kochangebot des Mehrgenerationenhauses teilnahmen, jetzt selbst.

Ein leckeres Begrüßungsgetränk zur Abkühlung wurde gleich am Anfang gereicht. Per Losverfahren wurden 12 Kinder in 3 Gruppen eingeteilt zuständig für Vorspeise-Hauptgang-Dessert. Natürlich war das Eindecken des Tisches genauso wichtig wie das Aufräumen der Küche das auch Bestandteil des Kochkurses war. Zusammen mit den Mitarbeitern des Mehrgenerationenhauses und des Tagesmüttervereins wurde ein 3 Gänge Menu gezaubert. Als Vorspeise „Baguette mit Kräuterfrischkäseaufstrich“. Als Hauptspeise „Hähnchengeschnezeltes in Sahnesoße mit Schmetterlingsnudeln an gedünstetem Gemüse“  den krönenden Abschluss bildeten“ Fruchtspieße mit Zebrastreifen“ oder „ Früchtebecher mit Joghurt“.

Die Kinder sollten soviel wie möglich selber machen und ausprobieren. Die einzelnen Gruppen die für die verschiedenen Gänge zuständig waren, hatten aber viel zu tun, bevor sie ihr leckeres Menü richtig genießen konnten.

Das alles sind neue Erfahrungen für die Kinder und ihnen macht das gemeinsame Kochen mit anderen Kindern unheimlich Spaß. Ein zweiter Teil des Ferienprogramms findet am 5.September im Mehrgenerationenhaus statt.

 

 

 

 

 

 

 Gemeinsam zurück in Erwerbstätigkeit führen

Bundesagentur für Arbeit, Jobcenter und Mehrgenerationenhaus schließen Kooperationsvereinbarung

Von Frank Heuß
Mosbach. Manchmal führen gemeinsame Anliegen zusammen – Menschen oder auch Organisationen ganz
unterschiedlicher Art. So strickten die Bundesagentur für Arbeit Schwäbisch-Hall -Tauberbischofsheim, das
Jobcenter Neckar-Odenwald und der Trägerverein des Mehrgenerationenhauses in Mosbach schon seit einiger
Zeit an einem Kooperationsabkommen über die Förderung von Berufsrückkehrenden– und kamen nun zum
erfolgreichen Abschluss.
Bei der Unterzeichnung in den Räumen des Mosbacher Mehrgenerationenhauses (MGH)freute sich Hausherrin
Michaela Neff, Geschäftsführerin des Trägervereins sowie Vorsitzende des eng an das MGH angebundenen
Tagesmüttervereins Neckar- Odenwald, mit Markus Nitsch den Vorsitzenden der Geschäftsführung
der lokal zuständigen Bundesagentur für Arbeit ebenso begrüßen zu können wie Jochen Münch,
Geschäftsführer des Jobcenters.
Die Tatsache, dass auch die beiden Beauftragten für Chancengleichheit, Tanja Zeiner (Arbeitsagentur)
und Kirsten Haber (Jobcenter), mit vor Ort waren, zeigt bereits, dass insbesondere Frauen und
benachteiligte Menschen im Fokus der Vereinbarung stehen. Neff führte ihre Gäste zunächst durch die
hellen Räumlichkeiten und zeigte u. a. die inzwischen mit neuen Computern ausgestatteten
Gemeinschaftsräume sowie die Kinderspielecke.
Gemeinsam mit Sozialpädagogin Tanja Siebert-Weiß ging sie auf das vielseitige Aufgabenfeld ein, das von
Hausaufgabenbetreuung über Sprachkurse bis hin zur Begleitung beim Umgang mit Demenzkranken reiche.

Michaela Neff vom Trägerverein des Mehrgenerationenhauses mit Jochen Münch (links) und Markus Nitsch (rechts) beim Unterzeichnen der Kooperationsvereinbarung.
Michaela Neff vom Trägerverein des Mehrgenerationenhauses mit Jochen Münch (links)

und Markus Nitsch (rechts) beim Unterzeichnen der Kooperationsvereinbarung.


Markus Nitsch sieht eine besonders dringliche Aufgabe darin, Angebote zu schaffen, die von den Betroffenen
auch angenommen werden – „niedrigschwellig angelegte Angebote“.
Für diesen Zweck sieht Jochen Münch das Mehrgenerationenhaus als bestens geeignet an – schließlich hat gerade
das mit den umgangssprachlich als „Hartz-IV“ bezeichneten Sozialleistungen befasste Jobcenter ein besonders
erhebliches Interesse an der Schaffung zusätzlicher Anlaufstellen.
Wer rennt schon gern zur „Arge“? Viele schämten sich, Angebote dort anzunehmen und sind für externe Stellen wie
das Mehrgenerationenhaus eher empfänglich, weiß Münch: „Im Neckar- Odenwald-Kreis sind derzeit 532
Alleinerziehende im Bezug von Arbeitslosengeld 2 – ihnen wollen wir die Möglichkeiten des#
Mehrgenerationenhauses besonders andienen.“
Die Vereinbarung sieht vor, dass dreimal jährlich ein „offenes Frühstück für Berufsrückkehrende“
im MGH veranstaltet wird, bei dem alle beteiligten Institutionen ihr jeweiliges Angebot vorstellen.
So sollen Menschen mit ähnlichen Problemlagen miteinander ins Gespräch kommen und so Unterstützung beim
Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt erhalten. Dabei setzt man besonders auf die ungezwungene, familiär geprägte
Atmosphäre, die vieles vereinfachen kann.
Einmal pro Jahr soll auch ein Ideenaustausch zwischen der Leitung des MGH und den beiden beauftragten für
Chancengleichheit stattfinden. Hiervon erhofft man sich die bessere Vernetzung unterschiedlicher Perspektiven.
Die Vereinbarung ist bis 31.12. 2014 befristet – zu diesem Termin läuft auch die Bundesförderung der
Mehrgenerationenhäuser aus. Geschäftsführerin Neff erklärt aber schon heute: „Wir wollen auf jeden Fall auch nach
2014 noch bestehen. Daher freuen wir uns sehr, mit der Agentur und dem Jobcenter weitere wichtige
Partner hinzugewonnen zu haben.“

Bericht: RNZ

 

Kleinkinderbetreuung im ehemaligen Kindergarten Oberwittstadt eröffnet:

Erstes kreisweites Projekt in Kooperation von Stadt und Landratsamt


Manege frei für die kleinen „TigeR“

Von unserem Mitarbeiter Christian Hagenbuch
 

Oberwittstadt. "Investitionen, die der jungen Generation zu Gute kommen, sind Investitionen für die Zukunft". Mit dieser Botschaft bekräftigte Bürgermeister Hans-Peter von Thenen die Bedeutung der Kleinkindgruppe, die am vergangenen Samstagvormittag im ehemaligen Kindergarten Oberwittstadt ihrer Bestimmung übergeben wurde.Mit der pädagogischen Konzeption TigeR (Tagespflege in geeigneten Räumen) soll ein Betreuungs-Beitrag für Kinder und Eltern geleistet werden, Beruf und Familie zukünftig besser unter einen Hut bringen zu können. Zu diesem Zweck haben sich die Stadt Ravenstein und das Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis sowie der hiesige Tagesmütterverein, der durch Tanja Siebert-Weiß vertreten war, in einem Kooperationsprojekt zusammengetan.Zum Auftakt des Festakts erinnerte von Thenen an die Entstehungsgeschichte der neuen Betreuungseinrichtung, die vor zehn Monaten begann und nun, rechtzeitig vor Inkrafttreten des gesetzlichen Anspruchs auf einen Betreuungsplatz im August dieses Jahres, in sympathisch-ungezwungenem Rahmen abgeschlossen werden konnte. Durch den beinahe nahtlosen Übergang der Gebäudenutzung von Kindergarten zu Hege und Pflege der Ein- bis Dreijährigen als Hauptzielgruppe konnten sich die Kooperationspartner stärker auf konzeptionelle und inhaltliche Ausarbeitung fokussieren. Von Thenen: "Die Kommune freut sich, diese Betreuung anbieten zu können, noch bevor sie vom Wirksamwerden des gesetzlichen Anspruchs eingeholt wurde". Als Geschenk übergab er eine Uhr.Landrat Dr. Achim Brötel freute sich über die Realisierung der ersten kreisweiten Kinder-TigeR-Anlaufstelle: "Ravenstein liegt damit nicht etwa hinten, sondern sogar ganz weit vorne". Er dankte Nadine Polk vom Geschäftsbereich Jugendhilfe und Tagespflege der Landratsamts für das Engagement bei der Umsetzung. Nadine Polk erläuterte anschließend einige Details.

Hohe Anforderungen

So habe die vom Tagesmütterverein Reutlingen geborene pädagogische Idee durch den nahenden Gesetzestermin einen Aufschwung erfahren. Wer als Tagesmutter tätig werden wolle, habe sich hohen Anforderungen zu stellen, was die Fachkenntnisse angehe. Regelmäßige Fortbildungen seien obligatorisch.Von den sieben insgesamt zur Verfügung stehenden Betreuungsplätzen seien derzeit vier mit Kleinkindern aus dem Stadtgebiet besetzt. Um die kleinen Schutzbefohlenen kümmert sich ab sofort das Tagesmütter-Team, dessen Leiterin Christina Huber (31) sich und ihre Kolleginnen kurz vorstellte.Nach Abschluss der Kursausbildung betreute sie zunächst ab 2007 die drei eigenen und vier weitere Tageskinder zu Hause. Gemeinsam mit Claudia Klingbeil (57), Franziska Münzel (27) und Diana Angielsky (39) als Vertretungskraft könne sie nun Kenntnisse und Erfahrungen in einer öffentlichen Einrichtung zur Verfügung stellen. "Wir betreuen gemeinsam Kinder im Alter von acht Wochen bis 14 Jahren, wobei wir uns auf Kleinkinder spezialisiert haben". Pfarrer Stefan Albert bat auch im Namen von Monsignore Dr. Adam Borek um göttlichen Segen für die Einrichtung. Nach diesem offiziellen Teil hatten die Besucher die Gelegenheit, sich umfassend über die angebotenen Leistungen zu informieren. Die Kernzeiten der Betreuung liegen zwischen 7 und 17 Uhr, sind aber anpassbar. Drei Plätze können aktuell noch vergeben werden. Die Kosten betragen 5,50 Euro je Stunde für Kinder unter drei Jahren und 4, 50 Euro für ältere Kinder. Beim Jugendamt kann finanzielle Unterstützung beantragt werden. Die Stadt stellt bei einer mehrmals wöchentlichen Überschreitung von drei Stunden Betreuungszeit den Differenzbetrag zu den Kosten eines Kinderkrippenplatzes bis maximal 200 Euro bereit.

© Fränkische Nachrichten, Montag, 11.03.2013
 

Weil Freundschaft durch den Magen geht

Zehn Frauen, zehn Länder, zehn Menüs: Aus einem besonderen Projekt entstand ein besonderes Buch

Mosbach. (jbl) „Wir sind Europa“, ist auf dem Einband des Kochbuches der zehn „Mona-Lisa-Frauen“ zu lesen, das am Donnerstag im festlichen Rahmen im Mosbacher Rathaussaal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Das Schicksal hat die aus verschiedenen Ländern Europas kommenden Autorinnen im Mehrgenerationenhaus Mosbach zusammengeführt.


Gelöste Stimmung herrschte am Donnerstagnachmittag im Rathaussaal bei der Übergabe des Kochbuchs „Zehn
Länder, zehn Frauen, zehn Menüs“ von Anke Cherdron (Druckerei Laub) an die Autorinnen. Foto: Blüthner

In der Großen Kreisstadt haben sie eine neue Heimat gefunden, ihre Wurzeln und Traditionen aber nicht vergessen.
Das Projekt „Zehn Länder, zehn Frauen, zehn Menüs“ ist durchaus als Integrationsprojekt der besonderen Art zu verstehen.
Mentor Rudolf Landauer war die Freude über die Fertigstellung des Kochbuchs bei dessen Präsentation anzusehen.
Aus der Bitte: „Können Sie nicht ein paar Bilder für unser Kochbuch machen?“ wurde die umfassende Auseinandersetzung mit dem Projekt.
Der Integrationshintergrund habe ihn bewegt, so Landauer.
Der Historiker hatte bei einem seiner Rundflüge – auf der Suche nach römischen Siedlungen – einen Kornspeicher
bei Bad Rappenau entdeckt. Später fand man dort einen Stein mit der Inschrift: Auswanderung aus Lusitanien.
„Vor 2000 Jahren haben Menschen schon ihre Traditionen in den Odenwald gebracht, sowie heute die zehn Frauen“.
DieUmsetzug des Projekts hat Rudolf Landauer gerne und tatkräftig unterstützt.
„Zehn Frauen, zehn Länder, zehn Menüs“, so Landauer, bringe „Kochgenuss und Lebensfreude aus Europa“ zusammen.
Wichtig waren den Mona-Lisa- Frauen Regionalität und Bodenständigkeit bei der Auswahl ihrer Gerichte. Die Zutaten wurden auf dem
Mosbacher Wochenmarkt eingekauft, gekocht wurde dann im Küchenstudio Kolbert. Schließlich musste man ja alles vorher ausprobieren.
Ein besonderer Dank galt den Inhabern für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Hier entstanden auch jede Menge schöner Bilder der
Gerichte mit den passenden Tischdekorationen, die neben Schnappschüssen und kurzen Informationen im Kochbuch zu finden sind.
Aus dem Projekt „Zehn Länder, zehn Frauen, zehn Menüs“ entwickelten sich auch zehn Freundschaften, so umrahmte der Sänger und Pianist
Joachim Schumacher die Buchpräsentation am Donnerstag passend musikalisch mit Liedern wie „You’ve got a friend“.
Nach den Grußworten von OB-Stellvertreter Volker Wesch, der sich ebenso wie die Geschäftsführerin des Mehrgenerationenhauses, Michaela Neff,
über die Fertigstellung freute, durften die Köchinnen ihr Buch von Anke Cherdron (Geschäftsführerin der DruckereiLaub in Dallau) druckfrisch entgegennehmen.
„Das Buch ist bereit“, kommentierte Autorin Roswitha Flick – jetzt hoffe man auf reißenden Absatz.
„WoMenschen sich zum Essen und Trinken an einen Tisch setzen, da werden Freundschaften geschlossen“,
so Flick.
Und lud ein zum großen europäischen Buffet, das natürlich von den zehn Autorinnen vorbereitet worden war.
Viele der Gäste waren so begeistert, dass sie sich schon am Präsentationstag ein Buchexemplar mitnahmen, weitere liegen zum Beispiel in Kindler’s Buchhandlung bereit.

Bericht: RNZ, Montag, 11. November 2013